Delegiertenversammlung 2026 in Lausanne
Die Delegiertenversammlung der AVIVO Schweiz fand heute in Lausanne in einer freundlichen Atmosphäre statt, mit Mitgliedern aus allen Ecken des Landes, die entschlossen sind, unsere Vereinigung zur Verteidigung der Rentner zu stärken. Die Gelegenheit, den zahlreichen regionalen und kantonalen Sektionen der AVIVO für ihr unerlässliches Engagement für den sozialen Zusammenhalt zu danken. Auf statutarischer Ebene wurde das Co-Präsidium, bestehend aus Béatrice Métraux und Anne-Catherine Lyon, wiedergewählt, mit der Ermutigung, die seit ihrer Wahl begonnene Arbeit der Redynamisierung fortzusetzen. Der Vorstand wird ergänzt durch Annette Zimmermann als Vizepräsidentin und Claude-Alain Kleiner als Schatzmeister; das Sekretariat des Vereins besteht aus Marie-Hélène Thies und Luca Schalbetter.
Die Delegierten verabschiedeten zudem zwei Resolutionen: In der ersten, die sich mit Altersdiskriminierung befasst, fordern sie die Schaffung eines wirksamen Rechtsrahmens gegen altersbedingte Diskriminierung sowie einen nationalen Aktionsplan und konkrete Maßnahmen in den Bereichen Arbeit, Wohnen und Gesundheit. Der zweite Beschluss betrifft die Abstimmung vom 14. Juni: Die Delegierten lehnen die von der SVP lancierte Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» entschieden ab. Unter dem Deckmantel der Bevölkerungskontrolle gefährdet dieses Vorhaben wesentliche Elemente unseres sozialen Zusammenhalts. Auf Antrag der AVIVO-Sektion Zürich unterstützen die Delegierten von AVIVO Schweiz den feministischen Pflege-Streik am 14. Juni 2027: Pflegearbeit verdient Anerkennung, Respekt und eine gerechte Bezahlung.